Die Probestunden/probatorischen Sitzungen

Die Probestunden/probatorischen Sitzungen

Nach dem Erstgespräch können im gegenseitigen Einvernehmen die sogenannten probatorischen Sitzungen durchgeführt werden. Sie dienen einer vertiefenden Erfassung der Problematik und einer grundlegenderen Erhebung der Lebensgeschichte und der derzeitigen Lebenssituation. Der Ratsuchende lernt auch die Arbeitsweise des Psychotherapeuten kennen. Der Psychotherapeut wird eine erste Einschätzung zur Problematik und zu den Erfolgsaussichten einer Psychotherapie abgeben. Ziel der probatorischen Sitzungen ist eine gemeinsame Vereinbarung über das weitere Vorgehen und die angestrebte Psychotherapie. Entscheidend für die Aufnahme einer Psychotherapie ist die Motivation und Mitarbeitsbereitschaft des Patienten.

Zusätzlich zur Einschätzung des Therapeuten wird ein ärztliches Konsil benötigt. Ein Arzt Ihrer Wahl ist gebeten, in einem Konsiliarbericht über mögliche körperliche Ursachen der psychischen Problematik, über eventuelle ärztliche Mitbehandlungen und auch über ärztliche Bedenken bezüglich einer Psychotherapie Auskunft zu geben.

Die Beihilfe übernimmt bis zu fünf probatorische Sitzungen einschließlich des Erstgesprächs. Bei privaten Kassen gelten unterschiedliche Regelungen, die dort erfragt werden sollten.